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Kallimachos ArtikelBuch-Tipp: Der Dichter Kallimachos von Kyrene Das Buch " Der Dichter Kallimachos von Kyrene" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. Kallimachos (* ungefähr 305 v. Chr.; †240 v. Chr.) war einer der führenden griechischen Dichter und Gelehrten.
Aus Kyrene stammend ging er um ungefähr 290 v. Chr. nach Alexandria, wo er als Hofdichter Ptolemaios II. und an der alexandrinischen Bibliothek arbeitete. Kallimachos werden ungefähr 800 Werke zu unterschiedlichen Themen zugeschrieben, die jedoch größtenteils verloren oder ca. fragmentarisch erhalten sind.
Von seinen Dichtungen sind v.a. die allein vollständig überlieferten Hymnen an die olympischen Götter zu bezeichnen, daneben die Aitia (griech. Ursprünge), ein aitiologisches Lehrgedicht über die Ursprünge verschiedener kultischer Bräuche), sowie Epyllien und Epigramme. In allen Gedichten erweist er sich als Meister der minutiös-perfektionistischen Kleinmalerei; umfangreiche Dichtungen wie etwa Epen in homerischer Tradition lehnte er mit dem Diktum: «Ein großes Buch ist ein großes Übel» ab.
Seine bedeutendste Prosaschrift sind die 120-bändigen Pinakes (griech. Verzeichnisse), in denen er zu einer Auswahl griechischer Autoren aus der Bibliothek von Alexandria jeweils eine Kurzbiografie und ein Werkverzeichnis aufführte und damit den ersten 'wissenschaftlichen' Bibliothekskatalog der Welt schuf. Darüber hinaus schrieb er mehrere Enzyklopädien und literaturkritische Werke. Zu seinen Schülern zählten viele spätere Direktoren der alexandrinischen Bibliothek, wie z.B. Eratosthenes von Kyrene, Apollonios von Rhodos oder Aristophanes von Byzanz.
Die zahlreich gefundenen Papyri mit seinen Schriften und seine häufige Zitierung lassen vermuten, dass er einer der meistgelesenen hellenistischen Autoren seiner Zeit gewesen sein muss.
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